Time weighted und Event weighted

Immer wieder taucht in Seminaren die Frage auf, worin der Unterschied zwischen zeitlich gewichteten und ereignisgewichteten Berechnungen besteht.

Ereignisgewichtete Berechnungen (Event weighted), d.h. Mittelwerte und Summen, addieren einfach die Werte in einem Zeitraum und beim Mittelwert werden diese durch die Anzahl der Werte geteilt.

Zeitlich gewichtete Berechnungen (Time weighted) berücksichtigen hingegen, wie lange ein Wert Gültigkeit hatte. Dies ist bei PI Daten deswegen von besonderer Bedeutung, weil Werte, die sich nicht, oder nur marginal verändert haben, ausgefiltert werden. Ein weiteres Beispiel könnten Zinsberechnungen sein, wenn sich der Zinssatz in dem betrachteten Zeitraum mehrfach geändert hat. Hier kann man ebenfalls nicht mit dem arithmetischen Mittelwert arbeiten.
Bei zeitlich gewichteten Berechnungen spielt die Fläche unter der Kurve eine entscheidende Rolle.

wobei yi der Ereigniswert zum Zeitpunkt ti ist und n die Anzahl der gemittelten Werte.

ProcessBook Displays maximieren

Wer häufig ProcessBook Displays, von unterschiedlichen Geräten, mit wechselnder Bildschirmauflösung, aufruft, der kennt das Problem: Mal wird das Display zu klein, ein anderes mal zu groß dargestellt.

Es ist möglich mit View (Ansicht) ->Zoom->Fit all symbols das Display so zu vergrößern, dass alle Objekte dargestellt werden. Wenn Sie dies automatisch erreichen möchten, so genügt ein kleines Visual Basic Programm.
Hier die Schritte:

  1. VB-Toolbar einblenden über View->Toolbars. VBA-Toolbar anwählen.
  2. Im Toolbar den Editor aktivieren
  3. Danach die folgenden Zeilen eingeben:
  4. Display mit dem kurzen VBA-Programm abspeichern.

In der Folge wird das Display bei jedem Aufruf automatisch an die Bildschirmgröße angepasst.

Berechnen Monatslänge

rechnen-mit-datum

Bekanntlich sind die Monate unterschiedlich lang und besonders schwer macht es uns der Monat Februar mit seinen Schaltjahren. Für PI stellt dies aber überhaupt kein Problem dar. PI weiß wie lang ein Monat ist.

Es gibt bei den Performance Equations interessante Funktionen

  • BOM('*‘) ermittelt den Zeitstempel am Anfang eines Monats
  • BONM('*‘) ermittelt den Zeitstempel am Beginn des nächsten Monats

Mit diesen Zeitstempeln kann man rechnen. Egal ob Sie nun den Verbrauch in einem Monat, oder die Produktion im Monat berechnen wollen, oder wie in dem gezeigten Beispiel in PI ProcessBook mit Hilfe eines Datasets die Anzahl der Tage im Monat ermitteln:

INT((BONM('*‘)-BOM('*‘))/86400)

Hier wird vom Beginn des nächsten Monats der Beginn dieses Monats abgezogen. Das Ganze wird noch durch die Anzahl der Sekunden pro Tag (86400) geteilt und um Umrechnungsfehler auszublenden wird auf ganze Tage abgerundet mit der Integer-Funktion..